Deutsch, Dilogie, Band 1
Informationen
Autorin: Beril Kehribar
Sprache: Deutsch
Titel:
Reihe/Einzelband: Dilogie, Band 1
Seiten: 352
Verlag: Impress
Veröffentlichung: Januar 2022, 978-3551304643
Vorliegenden Ausgabe: Kartoniert, 15€
- Auflage mit Farbschnitt
Inhaltsangabe
**Hüte dich vor den Geheimnissen des Kronprinzen …**
Kaaya hat keine Vergangenheit, keine Erinnerungen, keine Familie. Nichts außer Arian, der sie einst von den Straßen geholt und bei sich aufgenommen hat. Doch bevor sie ihrem besten Freund sagen kann, was sie wirklich für ihn empfindet, wird seine Seele von einem Schattenelfen gestohlen und er bleibt als Hülle zurück. Um ihn zu retten, reist die 18-Jährige ins Reich der Schatten, wo sie sich inmitten eines uralten Krieges wiederfindet. Das, was Kaaya dort über sich erfährt, bringt alles ins Wanken, an das sie bisher geglaubt hat. Sie muss erkennen, dass sie niemandem mehr vertrauen kann, nicht einmal sich selbst und ihren eigenen Gefühlen – gerade wenn es um den mysteriösen Kronprinzen Ilias geht, der seine ganz persönliche Mission verfolgt …
Meine Gedanken
Auch wenn es einige negative Punkte und viel Neutrales gibt, hat mich das Buch am Ende doch gepackt, und ich bin drangeblieben. Die Geschichte entwickelt sich durchaus interessant, und das ist letztlich auch das Kriterium, weshalb es von mir statt drei, sogar vier Sterne bekommt. Gerade die Neutralen Punkte konnten „ausgeglichen“ werden.
🙂 Positiv
- Die Geschichte entwickelt sich interessant.
- Die Charaktere zeigen durchaus positive Entwicklungszüge.
- Interessanter Antagonist.
😐 Neutral
- Der Schreibstil wirkte auf mich besonders zu Beginn sehr holprig, gestelzt und insgesamt unausgereift. Ab etwa der Mitte des Buches wurde er etwas geschmeidiger.
- Die Charaktere wirken teilweise sehr oberflächlich. Gefühlsregungen werden zwar beschrieben, aber dabei bleibt es dann auch; viele Emotionen nehme ich nicht ab.
- Gerade in Szenen mit mehreren Charakteren kommt es zu Problemen bei der Darstellung einzelner Figuren.
- Das Ende des ersten Bandes ist soweit in Ordnung. Ich kann mir vorstellen, warum es so endet, wie es endet. Mal schauen, wie und ob es gelöst werden kann.
🙁 Negativ
- Aron wurde im Verlauf des Buches leider immer mehr – meiner Meinung nach – als dümmlich dargestellt. Ein eifersüchtiger Mann, der immer einen Grund zum Jammern und Dagegensein hat.
- Die Elfe in der Gruppe ist mal ein angenehmer Charakter und dann wieder nervig. Hier habe ich manchmal das Gefühl, man wusste nicht so ganz, wohin mit ihr.
Bewertung
Gesamt: ★★★★ 4 von 5